"... der wichtigste grund, taijiquan zu erlernen ist, dass dir, wenn du endlich zu einer gewissen einsicht gelangt bist und verstehst, worum es im leben geht, dann noch soviel gesundheit geblieben ist, um es zu genießen ..." (cheng man-ch'ing / 1900-1975)
Meine "TaiJi-Karriere" begann 1980 am Pantomimentheater im Prenzlauer Berg in Berlin. Eberhard Kube, der damalige Leiter des Ensembles, hatte die Westberliner TaiJi- und Qigong-Lehrerin Brigitte Bergese zu einem Wochenkurs eingeladen. Wir übten uns in der Pekingform in 24 Bildern, ohne jedoch recht zu wissen, was es mit dieser alten chinesischen Kampfkunst und Bewegungsform auf sich hatte.
Über die folgenden Jahre ist mir diese "Kunst" etwas abhanden gekommen, gab es doch in der damaligen DDR wenig oder auch keine Möglichkeiten für weitere Vertiefung, Korrekturen, gemeinsames Üben und Trainieren...
Jetzt - einige Jahre später - ist Taiji zum festen Bestandteil in meinem Leben geworden. Im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung beim Kolibriseminar in Hamburg vertiefte ich meine Kenntnisse. Regelmässig besuche ich Seminare und Kurse, übe mich täglich im klassichen Yang-Stil (85-er und 38-er Form nach Yang ZhenHe).
Stellvertretend ein Dankeschön an Foen Tjoeng Lie, Frank Aichlseder, Karsten Kramer und Cordyline Bartz für ihr "LehrerSein", ihre bisherige Geduld und Unterstützung. Zu guter Letzt, es ist wirklich so: Übung macht den Meister oder um es mit den Worten von Jan Silberstorff zu sagen: Es ist noch keine "Zubettgehzeit". Gehen Sie raus und trainieren Sie!!


